Kreativitätstechniken: Die Methode der 5 W’s

Die Methode mit den fünf W’s kommt aus dem englischen Sprachraum und wird manchmal auch als „5W1H“ oder „Five Ws and How“ bezeichnet. Sie wird vor allem von Journalisten, Autoren und Forschern eingesetzt, ist aber auch in Marketing und bei der Ideenfindung für neue Produkte effektiv.

Die Methode der 5 W’s in der Übersicht

Die fünf W’s beziehen sich bei dieser Methode auf die fünf Fragewörter, die im Englischen (und auch im Deutschen) mit dem Buchstaben W beginnen:

• Who?

• What?

• Where?

• When?

• Why?

Meist wird zusätzlich noch das englische „How“ (also Wie?) hinzugenommen.

Diese Grundfragen nutzt man, um ein Problem oder eine Situation zu beschreiben, wobei automatisch Ideen entstehen. Wichtig ist, dass die einzelnen Fragen offen sind und daher nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. So muss automatisch die Faktenlage überprüft und die Situation durch Assoziationen erörtert werden, was Problemlösungen und Produktideen anschiebt.

Traditionell wurde diese Methode im Journalismus, von Schriftstellern und auch im Polizeidienst eingesetzt. Mit der Entwicklung des modernen Marketings, wurden jedoch auch andere Branchen auf diese Methode aufmerksam, so dass sie heute nahezu überall eingesetzt wird.

 

Die 5 W’s im Detail

Denken wir einfach an ein Produkt, welches sie mit der Methode der 5 W’s näher beleuchten und anschließend bewerben wollen:

Wer (Who)? – Alles beginnt mit der Zielgruppe. Wer nutzt ihr Produkt? Beschreiben Sie die Zielgruppe so detailliert wie möglich und sie haben es bei den folgenden Fragen umso leichter.

Was (What)? – Hier lenken wir die Konzentration auf das Produkt selbst. Was macht es aus, wofür wird es verwendet und welche Eigenschaften hat es?

Wo (Where)? – Wo wird das Produkt von Ihrer Zielgruppe eingesetzt?

Wann (When)? – Manche Produkte werden am morgen genutzt, andere nur im Sommer. Wann wird Ihres verwendet?

Warum (Why)? – Welches Bedürfnis befriedigt Ihr Produkt beim Nutzer? Wozu wird es eingesetzt?

In manchen Fällen hilft auch das Wie (How) als ergänzende Frage, um weitere Ideen zu generieren.