Kreativitätsmethoden – wie weckt man die eigene Kreativität?

Kreativität ist zum Motor in zahlreichen Berufen geworden. Leider wird in Schule und Universität jedoch nur selten Kreativität gefördert, geschweige denn unterrichtet. Wie können wir selber unsere Kreativität steigern und trainieren?

Kreativität wecken, so geht’s!

 

Der Kreativitätsmuskel – Der berühmte Blogger James Altucher trainiert seinen Kreativitätsmuskel, indem er versucht täglich 10 Ideen zu generieren. Das Problem, das Thema, der Antrieb für seine Ideenfindung spielt keine Rolle. Er setzt sich einfach täglich an sein Notizbuch und kreiert Ideen, was seiner Aussage nach seinen Kreativitätsmuskel trainiert und ihn zu einem besseren Problemlöser gemacht hat.

 

Sich mit den richtigen Menschen umgeben – Sie sind nicht der einzige, der seine Kreativität trainieren will. Finden Sie einfach Kollegen, Freunde oder gleich ganze MeetUp-Gruppen, die ebenfalls kreativer werden wollen. Gemeinsam können Erfolge und Fehlschläge geteilt, analysiert und bewertet werden, wovon schließlich alle profitieren.

Bewegung und Sport – Es muss nicht die tägliche Crossfit-Session sein, manchmal reicht auch ein einfacher Spaziergang, um das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen und die kreativen Säfte anzuregen. Viele Schriftsteller nutzen den täglichen Spaziergang, um über ihr aktuelles Buch nachzudenken und Geschichten und Dialoge zu verfeinern.

 

Mind Mapping – Die Mind Mapping Technik geht auf den Lernexperten Tony Buzan zurück. Er hat früh erkannt, dass unser Gehirn in Bildern denkt, so dass wir dessen Sprache sprechen können, indem wir bildliche Notizen führen. Mind Maps bestehen aus Kritzeleien, Schlagwörtern und deren Verbindungen. Nutzen Sie diese Technik, wann immer sie einen Kreativitätsschub brauchen.

 

Listen erstellen – Die populäre Online-Newsseite Buzzfeed empfiehlt seinen Autoren nicht eine, sondern zehn Überschriften für einen einzigen Artikel zu schreiben. Aus diesen zehn Überschriften wird dann die beste ausgewählt. Was für Buzzfeed funktioniert, klappt auch für uns. Denn indem wir unserem Gehirn die Aufgabe erteilen mehrere Ideen für ein Thema zu finden, stellen wir den inneren Kritiker ab, der nur die perfekte Idee akzeptiert. Durch den freien Fluss von Ideen erhalten wir aus einer Liste von ungefilterten guten Ideen mindestens eine sehr gute Idee als Nebenprodukt.