Lampenfieber bei einer Rede

Es ist vollkommen natürlich Lampenfieber zu empfinden, wenn wir eine Rede halten sollen. Auch professionelle Redner, Lehrer, Politiker und selbst Entertainer können ihr Lampenfieber nie komplett ablegen, sie haben jedoch im Laufe ihrer Karriere gelernt, mit ihrem Lampenfieber umzugehen.

Lampenfieber einfach akzeptieren

Statt unser Lampenfieber überwinden zu wollen, macht es sehr viel mehr Sinn, es einfach zu akzeptieren. Wenn wir uns unseres Lampenfiebers bewusst werden, können wir es sogar positiv nutzen, um aufmerksamer und konzentrierter an unsere Rede heranzugehen.

Im Vorfeld sollte natürlich die Vorbereitung sehr akribisch umgesetzt werden. Je öfter wir unsere Rede proben und je besser wir vorbereitet sind, desto besser können wir später auch mit der eigentlichen Redesituation umgehen. Doch was machen wir, wenn wir trotz perfekter Vorbereitung immer noch so aufgeregt sind, dass unsere Rede negativ beeinflusst wird?

 

Zu aufgeregt für eine Rede? Folgendes hilft!

Atemtechnik: Unsere Aufregung erzeugt einen Hormonausstoß, der wiederum unsere Aufregung selbst vergrößert. Unseren Hormonkreislauf können wir sehr gut über unsere Atmung beeinflussen. Wir sollten daher versuchen, tief und entspannt zu atmen und statt einer Brust- eine Bauchatmung zu verwenden. Diese Atemtechnik hilft bei der Entspannung.

Ernährung: Während unserer Rede sollten wir natürlich nichts essen und auch das Kaugummikauen sollten wir unterlassen. Doch Wasser muss immer griffbereit am Rednerpult stehen und im Vorfeld sollten wir genügend gegessen haben, aber darauf achten, nur leichte Kost zu uns zu nehmen – vor einer Präsentation ist zum Beispiel unser hauseigenes Brainfood ideal.

Pausen: Aufgeregte Redner sprechen sehr oft zu schnell. Dies sorgt nicht nur bei Zuhörern für ein schlechteres Verständnis, sondern beeinflusst auch die Atmung. Dies führt dazu, dass wir durch das schnelle Reden selbst aufgeregter werden und umso mehr Lampenfieber empfinden.

Visualisierung: Visualisierung sollte ebenfalls Teil der Vorbereitung sein. Mit ihrer Hilfe können wir uns eine perfekte Rede vorstellen. Dies hilft unserem Gehirn dabei, sich bildlich vorzustellen, wie die Redesituation später aussehen sollte. Mit genügend Visualisierung können wir unser Lampenfieber tatsächlich reduzieren.