Eine Rede halten oder ein Meeting abhalten

Beides überschneidet sich ein wenig, aber es gibt klare Gründe für eine Rede oder ein Meeting. Schauen wir uns an, wann das jeweilige besser ist, und manchmal sogar notwendig wird.

Eine Rede halten

Auch ein Meeting beginnt häufig mit einer Rede des Präsentierenden, aber die klassische öffentliche Rede sollte ein Meeting nicht sein. Eine Rede wird gehalten, wenn keine Interaktion erforderlich ist. Sie präsentieren Ergebnisse, führen ein Produkt ein oder kündigen ein Projekt an. Sind alle Details zu diesen Redeanlässen bereits im Vorfeld geklärt, ist ein interaktives Meeting eher hinderlich.

Meist gibt es bei den vorher beschriebenen Anlässen keinen Bedarf mehr an Austausch, es geht lediglich um die Informationsvermittlung von einer Stelle (dem Redner) zur anderen (den Zuhörern).

 

Ein Meeting abhalten

Das Meeting wird inzwischen als dynamisches Event gesehen, welches zwar Elemente einer Rede aufweist, sich jedoch klar durch einen Austausch von Informationen auf beiden Seiten unterscheidet. So ist ein Meeting die bessere Wahl, wenn es Klärungsbedarf gibt, Projektideen diskutiert werden sollen oder eine Strategie erdacht werden muss.

Häufig grenzen sich Meetings von einer Rede auch dadurch ab, dass der Ausgang des Zusammentreffens beim Meeting nur schwer vorauszusehen ist, während er bei einer Rede schon lange vor dem eigentlichen Event feststeht.

 

Besondere Anforderungen an eine Rede

Wenn sich „eine Rede halten“ und „ein Meeting abhalten“ voneinander unterscheiden, dann ist es nur folgerichtig, dass auch auf die Rede selbst andere Anforderungen zukommen.

Bei einer Rede ist es besonders wichtig, die Zuhörer präzise zu informieren und zur Auflockerung auch mal zu unterhalten. Da in der Regel kein Feedback während der Rede gegeben wird, sollte zu jedem Zeitpunkt klar werden, welche Informationen transportiert werden müssen.

Zur Auflockerungen helfen klare Bilder und passende Geschichten, welche den Inhalt der Rede auch unterhaltsam vermitteln können. Dieser Ansatz macht eine bessere Rede aus und sorgt für eine nachhaltige Wirkung bei den Zuhörern.