Daten in einem Meeting richtig präsentieren

Daten und Statistiken sind oftmals der trockene Teil einer Präsentation, gleichzeitig jedoch auch ein sehr wichtiger. Wie können wir Daten sinnvoll präsentieren und wann können wir sie weglassen?

  • Warum überhaupt Daten verwenden?

Komplett auf Daten zu verzichten ist meist die schlechteste Lösung. Selbst im Kreativmeeting braucht es verlässliche Daten, um eigene Ideen und Argumente zu untermauern. Daten einfach auszuklammern, nur weil sie oft schwer zu vermitteln sind, sollte daher nur eine Notlösung sein, auf die wir zurückgreifen, wenn wir auch ohne sie genug Belege für unsere Argumente liefern können.

Sobald es möglich erscheint, Daten und Statistiken zu präsentieren, ohne dass unser Publikum weg nickt, sollten wir sie auch nutzen. Denn sie sind objektive Belege, die unsere subjektiv präsentierten Informationen stützen.

 

  • Niemals die Story vergessen

Präsentationen sind kleine Geschichten – sie sollten Anfang, Mitte und Ende haben und auf einen gezielten Höhepunkt hinarbeiten. Leider können Daten den Erzählfluss einer Geschichte stören, jedoch nur, wenn wir sie falsch einsetzen. Richtig verwendet können auch Statistiken ihre kleinen Geschichten erzählen und sich in ein stimmiges Gesamtbild einer Präsentation einfügen.

Damit dies gelingt, sollten die Daten vor allem einen klar erkennbaren Bezug zu dem Punkt haben, der gerade präsentiert wird. 

Stützt die verwendete Statistik das vorherige Argument? Leitet die Statistik auf eine Idee hin, die kurz darauf erörtert werden soll? Nur wenn diese Fragen bejaht werden, haben Daten und Statistiken auch Relevanz und wirken nicht wie störende Schlaftabletten in einem ansonsten aufregenden Meeting.

  • Passt die Darstellung zur Aussage?

Hat ein Datensatz Relevanz kann er in der Präsentation auftauchen, aber wie sollte er am besten dargestellt werden?

Die Antwort ist abhängig vom Inhalt und der Kernaussage der Statistik: Nicht umsonst zeigen uns TV-Sender Wahlergebnisse als Säulendiagramme und Plus/Minus Balken, während sie die Sitzverteilung grafisch als Halbkreis aufbereiten.

Die TV-Sender wissen, welche Darstellung eines Wahlergebnisses am besten die Aussage eines Datensatzes transportieren kann. Welche Darstellung Ihren Datensatz ideal vermittelt, sollten Sie beim Einsatz von Daten jederzeit berücksichtigen.