Mit Fehlern umgehen: So machen es Top-Führungspersönlichkeiten

Fehler passieren. In einem Unternehmen gelingt nie alles reibungslos, es gibt immer kleinere Rückschläge. Führungspersönlichkeiten schaffen es mit diesen Rückschlagen auf eine besonders positive Art umzugehen, indem sie folgende Tipps berücksichtigen:

Die Einstellung zu Fehlern

Da Fehler geschehen werden, ist es sinnvoll mit ihnen positiv umzugehen. Dies bedeutet, dass wir Fehler als Chance wahrnehmen sollten weiter zu wachsen. Denn Fehler zeigen uns Schwachstellen auf, die wir anschließend beheben können. Indem wir mit einer lösungsorientierten Grundeinstellung an Fehler herangehen, sorgen wir so für einen ständigen Verbesserungsprozess, der Projekte immer weiter optimiert.

 

Fehler annehmen

Tritt ein Fehler auf sind Rechtfertigungen ineffektiv. Die beste Art mit ihnen umzugehen: Akzeptieren, annehmen, Lösung finden. Die besten Leader sehen sich in der Verantwortung, so dass Fehler bei einem Projekt immer auf sie zurückzuführen sind. Dies akzeptieren sie, entschuldigen sich dafür und gehen dann sofort auf Ursachen- und Lösungssuche.

 

Den Fehler beheben, am besten selbst

In jedem Team gibt es Spezialisten, die Lösungen einbringen, die man als Leader nicht sofort sieht. Es ist daher sinnvoll das gesamte Team in die Lösungsfindung einzubinden. Als Teamleiter sollte man jedoch immer in die Fehlerbehebung involviert sein, damit man für die Zukunft aus dem aufgetretenen Problem lernen kann.

 

Die Ursachen analysieren

Bei der Ursachenanalyse ist es wichtig auf volle Transparenz zu setzen. Denn nur so kann der Fehler bis ins kleinste Detail identifiziert und zerlegt werden, was wiederum die Wahrscheinlichkeit reduziert, nochmals einen ähnlichen Fehler zu machen. Auch hier sieht man wieder, wie wichtig es ist, sich als Teamleiter in den Prozess der Fehlerbehebung einzubinden.

 

Mund abputzen, weitermachen!

So lautet eine umgangssprachliche Formulierung dessen, was gemacht werden sollte, ist ein Fehler erst einmal passiert. Nachdem der Fehler erkannt, analysiert und behoben wurde, hilft es nichts, darüber nachzudenken, wie weit das Projekt bereits wäre, wäre dieser Fehler nie aufgetreten. Stattdessen muss man denn neuen Ist-Zustand betrachten und von ihm ausgehend eventuell auch einen neuen Zeitrahmen für den Soll-Zustand ableiten. Um es nochmals mit einer umgangssprachlichen Phrase zu beschreiben: Es hilft nichts, über verschüttete Milch zu klagen!

 

 

(Bildquelle: StockPhotoSecrets.com – Bild-ID: ISS_00906_10188)