Produktivitätstechniken: Getting Things Done von David Allen

Eines der bekanntesten Bücher über Produktivität stammt von David Allen. In Getting Things Done beschreibt er ein System, mit dem mehrere Projekte gleichzeitig bearbeitet und unter Kontrolle gehalten werden können.

Getting Things Done im Überblick

Allen gibt konkrete Empfehlungen dazu, wie das System aussehen kann, mit dem wir die „Dinge hinbekommen können“. So empfiehlt er etwa die Aufgaben aller Projekte zu klassifizieren: 

Wichtige Aufgaben kommen auf den „sofort bearbeiten“ Stapel, die weniger wichtigen auf den „falls noch Zeit ist“ Stapel und die unwichtigen landen auf dem „kann warten“ Stapel.

So erhalten wir einen guten Überblick darüber, was unsere Priorität genießen sollte und was im Moment auch ruhig vernachlässigt werden kann.

Natürlich sollten die Aufgaben unter „sofort bearbeiten“ auch mit einer Deadline versehen werden – im Idealfall werden die Aufgaben natürlich noch am selben Tag abgearbeitet.

Um die weniger wichtigen Aufgaben kümmert man sich dann erst, sobald man den Stapel mit den wichtigen abgearbeitet hat.

 

Die Vorteile von Getting Things Done

Wer gerne plant, liegt mit dieser Produktivitätstechnik genau richtig. Die Technik verlangt es die einzelnen Projekte in Teilaufgaben zu gliedern, was vor allem größere Projekte überschaubar macht und ihnen auch ein wenig ihre einschüchternde Natur nimmt. Sobald die Planungsphase abgeschlossen ist, ist für den gesamten Arbeitstag offensichtlich, was zu tun ist, so dass keine „Aufschieberitis“ einsetzt.

Jedoch hat auch diese Produktivitätstechnik das Problem, dass sie eine Planungsphase benötigt, die zusätzlich Zeit kostet. Darüber hinaus braucht es etwas Erfahrung, um vorab einschätzen zu können, wie wichtig die Teilaufgaben der einzelnen Projekte sind.

Empfehlenswert ist Getting Things Done daher für Menschen, die viele Projekte gleichzeitig betreuen, die sich jeweils in haufenweise Teilaufgaben gliedern lassen.

Wer jedoch noch wenig Erfahrung in seinem Arbeitsfeld hat, sollte sich diese zunächst aneignen, bevor er David Allens Methode verwendet.

 

(Bildquelle: StockPhotoSecrets.com – Bild-ID: ISS_11010_16139)