Produktivitätstechniken: Das Checklist Manifesto

Viele Produktivitätstechniken befassen sich mit zeitlichen Beschränkungen oder priorisieren die notwendigen Aufgaben. Das Checklist Manifesto, beschrieben von Atul Gawande, versucht es jedoch mit einem komplett anderen Ansatz. Gerade Planer dürften sich von diesem Ansatz angesprochen fühlen.

Was ist das Checklist Manifesto?

Atul Gawande beschreibt in seinem nach der Methode betitelten Buch das Checklist Manifesto als eine simple Schritt-für-Schritt Methode, die ein großes Projekt in seine Teilschritte zerlegt und diese chronologisch ordnet. 

Die einzelnen Schritte werden dann nacheinander abgearbeitet, bis das große Projekt Realität geworden ist.

Zu Beginn erfordert diese Produktivitätstechnik mehr Aufwand – im Vergleich zu anderen Techniken sogar deutlich mehr Aufwand. Sobald jedoch die Checkliste erstellt wurde, kann sie nicht nur für dieses Projekt genutzt, sondern auch auf vergleichbare Projekte übertragen werden.

 

Wie wird das Checklist Manifesto konkret genutzt?

Stellen Sie sich vor, sie wollen ein Event organisieren. Die Aufgabe als solches ist so umfangreich, dass sich automatisch viele Teilaufgaben ergeben. Denken wir einfach mal ans Catering und zerlegen wir dieses in weitere Teilaufgaben, indem wir uns Fragen dazu stellen: Welcher Catering-Stil passt zum Event? Leichte Küche oder doch deftig? Welcher Caterer kann uns die beste Lösung bieten? Welches Budget steht zur Verfügung?

Mit antworten auf solche Fragen können wir Stück für Stück eine umfangreiche Checklist erstellen und diese dann abarbeiten.

 

Für wen ist das Checklist Manifesto geeignet?

Zunächst einmal profitieren vor allem Menschen von der Technik, die zum einen gerne alle Details eines Projekts vorab planen und zum anderen sich darum sorgen, wichtige Teilschritte aus den Augen zu verlieren, wenn sie diese nicht vorher schriftlich fixieren.

Konkret ist sie aber da hilfreich, wo sich Aufgaben und Projekte in unterschiedlichen Variationen wiederholen. Vor allem Programmierer, Ingenieure, Ärzte oder auch Eventmanager profitieren also vom Checklist Manifesto.

 

Der größte Vorteil der Methode ist, dass sich wiederholende Handgriffe nicht vergessen werden und bei sehr detaillierten Checklisten auch leichter outgesourct werden können.