Die Stereotypen in einem Meeting

Jedes Meeting ist anders und jede Gruppe entwickelte ihre eigene Dynamik. Dennoch gibt es immer wieder Muster und Stereotypen, die in jedem Meeting zu finden sind. Wenn Sie diese im Voraus kennen, können Sie sich auf sie einstellen und Ihre Meetings effektiver machen.

 

 

Typ 1: Der verspätete Teilnehmer
Der immer zu spät kommende Teilnehmer stört das Meeting schon bevor es überhaupt begonnen hat.
Falls Sie öfter mit derselben Gruppe von Teilnehmern arbeiten, können Sie ihn leicht identifizieren und durch disziplinarische Maßnahmen zur Pünktlichkeit erziehen. Lassen Sie zum Beispiel verspätete Teilnehmer vor der Gruppe singen. Diese spaßige Art der Disziplinierung führt zum Erfolg, ohne dass sich jemand gemaßregelt fühlt.

 

Typ 2: Der Besserwisser
Der Besserwisser kann zwar manchmal sinnvollen Input liefern, stört aber häufig einfach nur. Denn meist meldet er sich nur zu Wort, um etwas zu sagen, unabhängig davon, ob dies hilfreich für die Zielstellung des Meetings ist oder nicht.
Sorgen Sie dafür, dass die Gruppe die Disziplinierung des Besserwissers übernimmt. Sie können zum Beispiel einen Ball austeilen und nur den Teilnehmern das Reden ermöglichen, die gerade den Ball in den Händen halten. Die anderen Teilnehmer werden bei einem offenen Q&A dem Besserwisser nur sehr selten den Ball zukommen lassen.

 

 

Typ 3: Der Stille
Diese Art Teilnehmer ist schwer einzuschätzen. Manche von ihnen sind still, weil sie wirklich nichts beizutragen haben, andere sind einfach von Natur aus introvertiert.
Versuchen Sie herauszufinden, zu welcher Sorte die stillen Teilnehmer Ihrer Meetings gehören. Die introvertierten brauchen nur etwas Unterstützung, während diejenigen, die tatsächlich nichts beizutragen haben, in zukünftigen Meetings vielleicht gar nicht mehr auftauchen sollten.

 

 

Typ 4: Der Abgelenkte
Ablenkungen sind auf viele Arten möglich – durch das Smartphone, einen Snack oder durch Geschwätz.
Setzen Sie vor dem Meeting klare Regeln fest, wenn es um Smartphones, Essen und Zwischenrufe geht und kommunizieren Sie diese offen. Alleine dadurch werden viele Probleme mit diesem Stereotyp vermieden.

 

(Bildquelle: Stockphotosecrets - ISS_10670_09397)