3 weitere ungewöhnliche Ideen für Meetings

 

Vor allem junge und innovative Start-Ups setzen auf ungewöhnliche Ideen, wenn es um ihre Meetings geht. In diesem Beitrag schauen wir uns Unternehmen an, die in ihren Meetings auf Starren, Basketbälle und Singen zurückgreifen.

 

Q&A-Starren
Etailz, ein E-Commerce-Unternehmen, hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um Mitarbeiter zum offenen Austausch von Ideen und Fragen anzuregen. Zwar wird immer wieder betont, dass jeder Boss seinen Mitarbeitern eine offene Tür anbietet, aber nur die wenigsten Mitarbeiter nutzen dieses Angebot tatsächlich.
Etailz setzt deshalb in Meetings auf simples Starren. In jedem Meeting sind 10 Minuten für Fragen und Antworten reserviert und diese Zeit wird immer exakt eingehalten, auch wenn es keine Fragen gibt. Sollten alle Meetingteilnehmer schweigen, werden sie einfach wortlos vom CEO und Leiter des Meetings angestarrt. In der Regel dauert es keine 10 Minuten bis der erste Teilnehmer das Schweigen und Starren mit einer Frage unterbricht und der fruchtbare Ideenaustausch beginnt. Laut Etailz CEO hat diese Maßnahme die Interaktion zwischen ihm und seinen Mitarbeitern deutlich verbessert.

 

 

Meetings auf dem Basketballfeld
Daniel Entrenas von Genera Games hält die Meetings seines Unternehmens immer auf dem Basketballfeld ab. Bei der Gelegenheit werden dann auch gleich ein paar Körbe geworfen. Laut Entrenas macht dies die Meetings zwangloser, sorgt für Spaß und kurbelt die Beteiligung der Teilnehmer an. Hinzu kommt, dass jeder während des Meetings auch noch etwas für die eigene Gesundheit macht.

 

 

Zu spät gekommen? Singen!
Wenn Teilnehmer zum Meeting zu spät erscheinen, stört dies immer. Beim Unternehmen Inquisium wird deshalb jeder zu spät kommende bestraft, mit Singen! Darrell Gehrt, Vizepräsident des Software-Unternehmens kam auf die Idee und hat seitdem alles gehört, von Nationalhymnen, über „Happy Birthday“ bis hin zu „Alle meine Entchen“. Doch leider funktioniert diese Strategie so gut, dass er inzwischen so gut wie gar nicht mehr in den Genuss fragwürdiger Gesangskünste seiner Mitarbeiter kommt.

 

(Bildquelle: stockphotosecrets.com ID: 02F17030)