Bessere Rhetorik für bessere Events

Es reicht heutzutage nicht mehr, nur ein klassisches Meeting zu veranstalten, alle Themen zu präsentieren, allen Teilnehmern „Gutes Gelingen“ zu wünschen und dann zu hoffen, dass schon alles glatt laufen wird. Inzwischen wird immer klarer, dass Meetings Teilnehmer begeistern müssen oder zumindest im Gedächtnis haften bleiben sollten. Rhetorik-Experten haben für diese Zielsetzung ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

 

Rhetoriktipps für bessere Meetings
Hier ist eine Zusammenstellung der Rhetoriktipps, die häufig den größten Erfolg ermöglichen:

 

1. Rhetorische Fragen – Nutzen Sie generell mehr Fragen als Statements. Es hilft darüber hinaus aber auch, rhetorische Fragen zu stellen, um Kernaspekte zu unterstreichen.

 

2. Aktiv statt passiv – Binden Sie das Publikum mit ein und nutzen Sie sowohl aktive Formulierungen als auch aktive Aufforderungen, um Passivität im Keim zu ersticken.

 

3. Konkret statt diffus – Je konkreter Sie Aussagen formulieren können, desto besser. Setzen Sie hier auf Beispiele, Studien, Daten und Fakten und heben Sie wichtige Kennzahlen hervor.

 

4. Weniger Folien – Mittlerweile hat jeder Teilnehmer eines Meetings den neuesten Powerpoint-Trick bereits gesehen. Reduzieren Sie die Anzahl der Folien und auch die Menge an Infos pro Folie auf das absolut Notwendigste.

 

5. Wiederholungen – Nutzen Sie gleiche Satzstrukturen und Phrasen, um Kernpunkte mit Hilfe von Wiederholung im Gedächtnis der Zuhörer zu verankern.

 

6. Vorteile greifbar machen – Bleiben Sie auch konkret, wenn Sie Vorteile herausstellen. Rechnen Sie diese zum Beispiel in Arbeitsstunden oder auch in Geld um, um deutlich zu zeigen, wie das Projekt und das Unternehmen profitieren können.

 

7. Spannung durch Anonymität – Behalte Sie immer ein As im Ärmel. Versuchen Sie zum Beispiel zunächst Methoden, Innovationen und Ideen anonym zu halten und kreieren Sie so Spannung, die erst zum Schluss des Meetings aufgelöst wird.

 

8. Zeitachse – Nicht selten hilft es auch, sich an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu orientieren, um einer Präsentation eine gut durchdachte Struktur zu verleihen.

 

(Bildquelle: StockPhotoSecrets - ISS_12590_08430)