Sitzordnung beim Meeting – sinnvoll oder nicht

Das eigene Event lässt sich auf vielfältige Art und Weise promoten. Angefangen bei den sozialen Medien, über typische Branchenverzeichnisse bis hin zur eigenen Webseite. Vor allem der letzte Punkt bietet viele Möglichkeiten und Vorteile, auf die Sie bei Ihrem Event nicht verzichten sollten.

 

 Warum sollten wir die Sitzordnung festlegen?
Zugegeben, eine Patentlösung gibt es nicht für jedes Meeting und unter bestimmten Voraussetzungen ist es denkbar, dass eine Sitzordnung hinderlich ist. In der Regel ist sie aber förderlich fürs Gelingen des Meetings und zwar aus diesen Gründen:

  • Menschen lernen sich besser kennen, gerade, wenn sie sonst nicht viel miteinander zu tun haben
  • Durch einen Mix unterschiedlicher Charaktere erhalten wir kreative Denkansätze mit unterschiedlichen Perspektiven
  • Teambildung wird gestärkt
  • Bonding und Verständnis zwischen Kollegen unterschiedlicher Abteilungen wird verbessert
  • Homogene Gruppen können entstehen

Wie können wir eine optimale Sitzordnung umsetzen?
In vielen Situationen haben sich Tischgruppen mit 5-6 Personen bewährt. Innerhalb dieser Gruppengröße wird in der Regel niemand ausgegrenzt und es fällt schwer hier zu dominieren, aber auch sich zu verstecken.
Um die Findungsphase der Gruppe gleich zu Beginn zu verkürzen, ist es auch sinnvoll jedem Tisch einen Senior Manager oder eine Person zuzuweisen, die durch ihre Stellung im Team bereits als Autorität anerkannt wird. Diese Person wird häufig ohne Aufforderung die Gruppenleitung übernehmen. Eine gute Idee ist es auch, Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen und Bereichen miteinander zu vermischen. So könnte in jeder Gruppe ein Ingenieur, ein Mitarbeiter aus dem Marketing, dem Vertrieb oder der Personalabteilung sitzen, um wirklich alle notwendigen Perspektiven abzudecken.
Wenn Sie die meisten Teilnehmer des Meetings persönlich einzuschätzen wissen, können Sie auch noch einen Schritt weitergehen und die Gruppen an Hand der Persönlichkeit der einzelnen Gruppenmitglieder einteilen. Versuchen Sie hier darauf zu achten, dass Sie nicht eine dominante Person mit eine Gruppe aus eher introvertierten Persönlichkeiten vermischen, um eine einseitige Gruppendynamik zu vermeiden.

 

(Bildquelle: Stockphotosecrets - Bild ID: 03A38507)