SMARTes Goalsetting

Ohne ein Ziel zu haben, können wir nicht vorwärts kommen. Mit Zielen nach dem SMART-Prinzip finden wir die Richtung, in die wir unsere Bemühungen ausrichten sollten und wissen auch, wann wir dort angekommen sind, wo wir wirklich hin wollten.

 

Was sind SMARTe Ziele?

SMART ist ein Akronym, welches schon sehr lange als Konzept für die Definition von Zielen herangezogen wird. Die einzelnen Buchstaben bedeuten dabei:

  • S – Spezifisch: Ein Ziel muss spezifisch sein, um auch spezifische Aktionen zur Zielerreichung bestimmen zu können. Den Umsatz zu steigern mag ein Ziel sein, aber es wird erst ein SMARTes Ziel, wenn wir spezifisch werden und festlegen, wie hoch der Umsatz steigen soll.
  • M – Messbar: Wir haben ein spezifisches Ziel gefunden, aber damit noch nicht zwangsläufig auch ein SMARTes Ziel. Wir brauchen einen messbaren Parameter, um unsere Fortschritte im Auge behalten zu können. Dieser Parameter sollte so objektiv wie möglich und im Idealfall numerisch messbar sein, wie zum Beispiel eine bestimmte Geldsumme für den Umsatz.
  • A – Achievable: An der Stelle wird es etwas schwierig, denn Achievable lässt sich schwer ins Deutsche übersetzen, ohne die markante Abkürzung über den Haufen zu schmeißen. Mit Achievable meinen wir aber ein Ziel, welches realistisch ist und auch erreicht werden kann. Es hilft nichts von Umsätzen zu fantasieren, die selbst mit größtmöglichem Aufwand niemals erreicht werden könnten, stattdessen muss der Umsatz zumindest ansatzweise im Bereich des Möglichen sein.
  • R – Relevant: Welches Ziel ist für unser Unternehmen maßgeblich entscheidend? Möglich, dass es zurzeit gar nicht der Umsatz ist, sondern die Kundenakquise oder vielleicht auch die Komplettierung eines Projektteams.
  • T – Terminiert: Der letzte Buchstabe in SMART steht für die Terminierung. Ziele sollten immer auch innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden können. Der Umsatz müsste zum Beispiel in diesem Jahr eventuell um 50% erhöht werden, um wettbewerbsfähig zu sein.

Unternehmensziele zu definieren ist wichtig, aber wenn wir es falsch machen, helfen auch die besten Absichten nichts. Ziele sollten daher immer einem Prinzip folgen, am besten einem SMARTen Prinzip.

 

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