Meetings wie bei Google und Apple

Zwei der größten Unternehmen unserer Zeit haben auch die Welt der Meetings verändert. Apple und Google haben ihre Firmenmeetings immer wieder verändert und analysiert, bis sie ihre eigenen, ganz speziellen Verfahren entwickeln konnten.

 

Meetings wie bei Google

Kristen Gil ist Vice President bei Google und äußerte sich im eigenen Unternehmensmagazin auch zum Thema Meetings bei Google. Dabei ergaben sich 4 höchst interessante Ansatzpunkte:

1.    Alle Meetings haben einen speziellen „Entscheider“ – Besonders beim Google+ Team wurde diese Richtlinie in fast jedem Meeting umgesetzt und sie ist die Grundlage für die unzähligen Features des Social Networks.

2.    Maximal 10 Personen nehmen an einem Meeting teil – Bei der Teilnehmerzahl konzentriert man sich bei Google aufs absolut notwendigste. An einem Meeting teilzunehmen, nur um dabei zu sein, gibt es bei Google nicht.

3.    Entscheidungen werden nie bis zum Meeting aufgeschoben – Um die rasante Entwicklung des Unternehmens nicht zu bremsen, werden Entscheidungen nie auf den Zeitpunkt eines Meetings hin verschoben. Viel eher werden Meetings nach vorne verlegt, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht.

4.    Fokussieren und Reduzieren – Ideen werden bei Google radikal minimiert, um Ressourcen auf wenige besonders wichtige Projekte zu fokussieren.

 

Meetings wie bei Apple

Besonders die Steve Jobs Ära wird immer mit Apple in Verbindung stehen. Seine Ideen und sein kreatives Genie beeinflussten aber nicht nur Marketing und Produktinnovationen, sondern auch die einzelnen Meetings bei Apple:

1.    Für jedes Projekt gibt es bei Apple eine einzige verantwortliche Person, den „DRI“ – Der Directly Responsible Individual ist für ein spezielles Projekt verantwortlich und wird bei jedem Meeting auch als solcher vorgestellt. So wird Verantwortung für jedes noch so kleine Projekt erzeugt.

2.    Herausforderung über Herausforderungen – Steve Jobs fordert sich und sein Team ständig heraus neue Ideen zu kreieren und neue Wege zu gehen. Sollte ein Meetingteilnehmer keine Ideen beizusteuern haben, machte es aus Jobs Sicht auch keinen Sinn diese Person bei einem Meeting überhaupt dabei zu haben.

 

(Bildquelle: Dollarphotoclub.com - Rawpixel.com)