Die 10 besten Tipps für die Rhetorik

Die rhetorischen Fähigkeiten gehören zu den Soft-Skills die Sie beruflich, und manchmal auch privat, weiterbringen können. Dabei denken viele, perfekte Redner werden geboren und haben ein Talent mit in die Wiege gelegt bekommen. Die Realität sieht aber so aus, dass je mehr man die Grundlagen einer perfekten Rhetorik beherrscht, desto mehr wird man als guter Redner wahrgenommen. Rhetorik ist also trainierbar und damit steht jedem die Möglichkeit offen diese Fähigkeit zu meistern.

 

Wenn Sie die folgenden 10 Tipps für die perfekte Rhetorik beachten und sie sich bei ihrem Training immer wieder ins Gedächtnis rufen, werden Sie Ihre rhetorischen Fähigkeiten verbessern und sich Stück für Stück zu einem guten Redner entwickeln.

 

Die Rede üben

Je öfter Sie die Rede üben, desto sicherer werden Sie beim Vortrag sein, und viel wichtiger auch wirken.

 

Sie selbst sein

Authentizität ist auch bei einem Redner sehr wichtig. Ein 20-jähriger, der Nitzsche zitiert, kommt beim Publikum weniger überzeugend an, als einer der Zitate aus der zeitgenössischen Popkultur wählt.

 

Die Zielgruppe kennen

Für wen halten Sie eigentlich Ihre Rede? Wen wollen Sie überzeugen? Aus welchem Personenkreis setzt sich Ihr Publikum zusammen?

 

Das Ziel der Rede kennen

Etwas das viele Anfänger oft vergessen ist der eigentliche Grund der Rede. Warum halten Sie sie eigentlich und welche Botschaft wollen Sie mit ihr transportieren?

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Eine bildhafte Sprache kreiert im Geiste des Zuhörers eine Geschichte und nicht nur in seinen Ohren. Metaphern und treffende Vergleiche sind deshalb das Salz in der Suppe.

 

Kurz formulieren

Kurz und prägnant formulieren. Je genauer Sie Ihr Anliegen vermitteln können, desto exakter wird es auch vom Zuhörer aufgenommen.

 

Aktiv formulieren

Nutzen sie aktive Formulierungen um dynamischere Texte zu erzeugen. Vermeiden sie passive Formen, da sie meist vage sind und zu viele Fragen unbeantwortet lassen.

Bsp.: 

Passiv

„Es wurde beschlossen, die Strategie bis zum nächsten Sommer umzusetzen.“ (Wer hat dies beschlossen? Wer ist davon betroffen? Was bedeutet das für den Zuhörer?)

Aktiv

„Die Geschäftsleitung hat beschlossen, mit ihrer Hilfe, die Strategie bis zum nächsten Sommer umzusetzen.“

 

Roter Faden

Planen Sie Ihre Rede anhand eines roten Fadens. Schon beim Schreiben sollte dieser das Grundgerüst der Rede bilden. Bauen Sie anschließend die Rede um dieses Grundgerüst herum auf und die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer bleibt Ihnen erhalten.

 

Anfang und Ende sinnvoll nutzen

Gerade am Anfang und am Ende ist es wichtig das Publikum für sich zu gewinnen. Verwenden Sie hier Ihre provokantesten Fragen und witzigsten Anekdoten.

 

Das Publikum einbinden

Eine gute Rede ist kein Vortrag, sondern eine Interaktion. Binden Sie das Publikum durch Ihre Worte, aber auch durch Ihre Körpersprache mit in Ihre Rede ein.